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Experte im Europäischen Jugendparlament

Im Juni bereicherte die wer|denkt|was GmbH mit einem Expertenvortrag die National Selection Conference des Europäischen Jugendparlament. Projektleiter Tobias Vaerst diskutierte im Rahmen der Thematik “Digital Dialogue” mit rund 100 Jugendlichen aus ganz Europa die Einsatzmöglichkeiten digitaler Kommunikationsmittel in Bürgerbeteiligungsprozessen.

Der gemeinnützige Verein Europäisches Jugendparlament in Deutschland e.V. bietet gemeinsam mit dem europäischen Dachverband Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, einen Einblick in die politischen Prozesse Europas zu bekommen. Ziel des jährlich stattfindenden Schulwettbewerbs ist es, Interesse an politischen Themen zu wecken, die Jugendlichen an politischen Themen Europas zu beteiligen und deren Potentiale und Fähigkeiten zu fördern. So befassten sich die Finalteilnehmenden des diesjährigen Europäischen Jugendparlaments, welches vom 11. bis zum 16. Juni 2017 unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Volker Bouffier in Wiesbaden stattfand, eine Woche lang mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf den europäischen Wirtschaftsraum.

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Mit dem Vortrag “Digital Citizen Participation – Improving Communication Between Citizens and Municipalities?” beteiligte sich die wer|denkt|was GmbH in diesem Jahr an der Veranstaltung. Im Rahmen des Schwerpunkthemas „Digital Dialogue“ referierte Projektleiter Tobias Vaerst über die Möglichkeit der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern mithilfe unterschiedlicher Kommunikationsmittel. Dabei stellte er die These auf, dass die Beschaffenheit und Kommunikationsstruktur von Social Media-Kanäle nicht für politische Beteiligung geeignet sind. In der anschließenden Diskussion setzten sich die Jugendlichen differenziert mit der Thematik auseinander. Während einige der Jugendlichen aufgrund persönlicher Erfahrungswerte widersprachen fand die These im gemeinsamen Austausch auch Zuspruch. Kritisiert wurde besonders die mangelnde Sicherheit der sozialen Netzwerke sowie die Filterblase der Algorithmen, welche andere Meinungen einfach ausblenden. Durch die Reflexion des eigenen Medienkonsums und das Ausloten der Reichweite unterschiedlicher Medien wurde ein fruchtbarer Austausch unter den jungen Erwachsenen angeregt. Im Zuge der gemeinsamen Diskussion wurde ebenso das Verhältnis der Jugendlichen zu politischer Partizipation deutlich: während manche schlicht nicht über das Angebot entsprechender Verfahren informiert sind, gaben andere an, dass Lokalpolitik für sie von keinem großen Interesse sei.

dabei

Darmstädter Bürgerhaushalt 2017: DAbei in neuem Gewand

Pünktlich zum Start des Bürgerhaushalts 2017 wurde die von wer|denkt|was betreute Informations- und Beteiligungsplattform DA-bei.darmstadt.de komplett überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Abstimmungsphase des Bürgerhaushaltes beginnt am 07. Juni.

Seit mehr als fünf Jahren können sich Darmstädterinnen und Darmstädter auf der von wer|denkt|was betreuten Onlineplattform da-bei.darmstadt.de über die verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten informieren sowie mit Ideen und Anregungen online am Stadtgeschehen beteiligen. Nun wurde das Portal in enger Abstimmung mit der Stadt Darmstadt generalüberholt, sodass die Benutzung – pünktlich zum Start des Bürgerhaushalts Anfang Mai – nun deutlich komfortabler und auch per Smartphone oder Tablet erfolgen kann: Mit dem neuen, klar strukturierten und aufgeräumten Design der Bürgerbeteiligungsplattform ist diese auch responsiv, also für mobile Geräte optimiert, erreichbar. Hierzu die Bürgerbeauftragte Imke Jung-Kroh: „Wir freuen uns besonders, dass das Angebot jetzt auch mobil nutzbar ist. Es war an der Zeit, die Strukturen anzupassen und auch in die mobile Welt vorzudringen“.

Im frischen Look und auf dem neusten Technikstand präsentieren sich interessierten Darmstädterinnen und Darmstädtern aktuelle Beteiligungsthemen wie der jährlich stattfindende Bürgerhaushalt, die interaktive Beteiligungskarte PaMo – Mein Plan zur Entwicklung des Pallaswiesen- und des Mornewegviertels sowie die Vorhabenliste der Wissenschaftsstadt.
Bis Dienstag, den 06. Juni können im Rahmen des Bürgerhaushaltes Ideen eingereicht werden, ab Mittwoch, den 07. Juni beginnt dann die zweiwöchige Abstimmungsphase. Wie im vergangenen Jahr haben die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich die Möglichkeit sich auch offline am Bürgerhaushalt zu beteiligen. Dazu gibt es verschiedene Standorte vor Ort, die das Einreichen von sowie Abstimmen über Ideen ermöglichen. Hierfür werden Ordner ausgelegt, die eine Übersicht der Vorschläge und Abstimmungszettel enthalten.
Die Beteiligung an der Entwicklung des Pallaswiesen- und Mornewegviertels auf der interaktiven Ideenkarte läuft noch bis zum 15. Juni. Die Vorhabenliste geht im Juli in die dritte Runde.

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Mängelmelder nun auch in Bergheim

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergheim können ab sofort ihre Anliegen über einen eigenen Mängelmelder an die Verwaltung melden. Ob Müllablagerungen, defekte Straßenlaternen oder Straßenschäden, die Anliegen gelangen ohne Umwege an die richtigen Ansprechpartner.  Eine effiziente und transparente Bearbeitung der Anliegen ist damit gewährleistet.

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Neben dem Mängelmelder in Hürth geht mit der Stadt Bergheim nun ein weiterer Mängelmelder der wer denkt was GmbH im Rhein-Erft-Kreis online. Weitere Städte, die bereits mit dem Anliegenmanagementsystem arbeiten, sind unter anderem: Gelsenkirchen, Dormagen, Monheim und Meerbusch.