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Umfangreiche Bürgerbeteiligung in Darmstadt

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt legt großen Wert auf die Partizipation und Teilhabe ihrer Bürgerschaft – sowohl vor Ort als auch online auf der Beteiligungsplattform da-bei.darmstadt.de. Die zahlreichen Möglichkeiten, sich am Geschehen der Digitalstadt zu beteiligen, werden rege genutzt, wie beispielsweise die kürzlich beendete digitale Schatzsuche eindrucksvoll beweist.

Im Rahmen des Masterplans DA2030+ waren die Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, an einer Schatzsuche der besonderen Art teilzunehmen und Darmstadts Schätze sichtbar zu machen. In diesem Zusammenhang versteht man unter Schätzen beispielsweise Projekte, Initiativen, Orte oder auch Heldinnen und Helden des Alltags, zu zu einer Verbesserung der Lebensqualität in Darmstadt beitragen. Und solche Schätze gibt es in Darmstadt zahlreiche; so wurden während der Online-Beteiligung vom 6. November 2017 bis 15. Januar 2018 mehr als 350 Schätze eingegeben.

Auf die Schatzsuche folgten die „Stadtaktionen“, mit der Möglichkeit, bestehende Schätze bekannter zu machen oder auch ganz neue Schätze für die Stadt zu entwickeln. Hierbei geht es um Projekte und Ideen, die das Leben in Darmstadt bunter, schöner und lebenswerter machen und für alle sichtbar umgesetzt werden. Denkbare Stadtaktionen sind so beispielsweise Kunstprojekte, Radtouren oder andere Veranstaltungen, an denen die Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können. Den besten Ideen winkt ein Preisgeld von 4.000€.

Die Siegerideen werden ab dem 25.04.2018 auf da-bei.darmstadt.de veröffentlicht.

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„Dreckpetze“ – der Mängelmelder für Dortmund

Die Nachbarstadt Gelsenkirchen hat es mit dem eigenen Anliegenmanagementsystem „GE-meldet“ vorgemacht, nun zieht auch die EDG Entsorgung Dortmund GmbH nach.

Ab sofort können alle Dortmunderinnen und Dortmunder unter www.edg.de/dreckpetze einen Beitrag zur Stadtsauberkeit leisten. Die „Dreckpetze“ ermöglicht es, Meldungen in verschiedenen Kategorien rund um das Thema Entsorgung und Sauberkeit direkt an die EDG weiterzuleiten. Die EDG Entsorgung Dortmund GmbH möchte mithilfe des Mängelmelders Schäden im öffentlichen Raum, wie beispielsweise illegalen Müll, in Zukunft noch effektiver beheben. Im eigens für Dortmund konfigurierten System landen alle Meldungen direkt beim zuständigen Ansprechpartner und der Melder bzw. die Melderin erhält eine Rückmeldung per E-Mail, sobald sich der Bearbeitungsstatus einer Meldung geändert hat.

Im Dortmunder Stadtgebiet können Meldungen auch ganz komfortabel unterwegs gemacht werden: mit der App für Android und iOS ist es mühelos möglich, Mängel auch mit dem Smartphone zu erfassen. Die Apps können kostenlos über Google Play oder den Appstore heruntergeladen werden.

Foto: © EDG Entsorgung Dortmund GmbH

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Bad Homburg 2030 – der Online-Dialog geht in die dritte Runde

Der bisher sehr erfolgreiche Online-Dialog in Bad Homburg geht in die dritte Runde: Ab sofort können sich alle Interessierten unter www.badhomburg2030.de die Projektideen und Maßnahmen, die im bisherigen Projekt erarbeitet wurden, ansehen, kommentieren und bewerten.

Bereits im Herbst 2017 wurden über 300 Anregungen und Ideen für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) online eingereicht, zum Jahreswechsel konnte die Bürgerschaft dann Schwerpunkte priorisieren. Da der Online-Dialog sehr gut angenommen wurde, wird er nun um eine dritte Runde verlängert.

Hintergrund

Unter dem Titel „Wie soll sich Bad Homburg bis 2030 und darüber hinaus entwickeln“ erarbeitet die Kurstadt nahe Frankfurt ein ISEK unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Ergänzend zu den zahlreichen Veranstaltungen vor Ort begleitet die wer|denkt|was GmbH den Prozess mit der Online-Beteiligungsplattform www.badhomburg2030.de. Die ersten beiden bereits abgeschlossenen Online-Dialoge wurden von der Bevölkerung Bad Homburgs gut angenommen; allein im ersten Online-Dialog mit dem Thema Qualitäten, Potenziale und Ideen wurden mehr als 300 Ideen, knapp 500 Kommentare und über 2.000 unterstützende Stimmen abgegeben.

Aus allen Beiträgen der Bürgerinnen und Bürger, die während der Erkundungsphase des ISEKs eingeholt wurden – sowohl online als auch offline – erstellte das Stadtplanungsbüro AS+P verschiedene Schwerpunkte und Zukunftsbilder, die im Rahmen des zweiten Online-Dialogs bewertet werden konnten.
Auf Grundlage der erarbeiteten Zukunftsbilder und Vorschlägen der Bevölkerung konnten so konkrete Projektideen und Maßnahmen für verschiedene Schlüsselräume in Bad Homburg erarbeitet werden. So soll zum Beispiel die Innenstadt der Kurstadt noch attraktiver gestaltet werden und der Bahnhof zum Mobilitätsknotenpunkt etabliert werden.

Alle Projektideen und Maßnahmen sind ab sofort unter www.badhomburg2030.de einsehbar und können dort bewertet und kommentiert werden. Dieser dritte Online-Dialog ist noch bis zum 19. April online verfügbar.

Am Ende des Stadtdialogs soll dann ein fertiges Konzept stehen, das Mitte des Jahres in Bad Homburg vorgestellt wird, und Antworten auf die Frage gibt, wie Bad Homburg im Jahr 2030 aussehen könnte.

Bildquelle: Stadtdialog FOKUS ZUKUNFT-BAD HOMBURG 2030 – KOKONSULT/AS+P