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Sag s doch mol Bürgerbeteiligung in Lampertheim

Sag’s doch mol: Neue Beteiligung in Lampertheim

Sag‘s doch mol – mit diesem Slogan fordert die hessische Stadt Lampertheim alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich über das neu gestaltete Bürgerportal www.sagsdochmol.de am Stadtgeschehen zu beteiligen.

Was mit dem Mängelmelder begann, ist nun zu einem umfangreichen Mitmachportal geworden, das ab sofort auch mit neuen Funktionen aufwarten kann.

Neben Schäden und Mängeln im öffentlichen Raum können jetzt auch Ideen an die Stadtverwaltung weitergeleitet werten. Über „Stimm ab!“ besteht zudem die Möglichkeit, praktikable Ideen und Vorschläge von Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu unterstützen, kommentieren oder abzulehnen.

Neu hinzugekommen ist auch die Möglichkeit, Fragen zu Themen und Projekten direkt an die Stadtverwaltung und Politik zu stellen. Jeder erhält eine Antwort auf seine Frage, spätestens nach 12 Werktagen. Dabei sind alle Fragen und Antworten öffentlich einsehbar – „ein Gewinn für alle Bürger, die so einen Wissensspeicher vorfinden, in dem zahlreiche Antworten auf mögliche Fragen zu finden sind“, erklärt Marc-Christian Schäfer, Projektmanager der wer|denkt|was GmbH.

Ebenfalls neu: das Lampertheimer Bürgerportal ist ab sofort auch für die Nutzung mit mobilen Endgeräten optimiert – so können Mängel und Ideen beispielsweise auch von unterwegs komfortabel gemeldet werden.

All das und noch mehr finden Sie ab sofort unter www.sagsdochmol.de.

Mängelmelder-front

Neuer Melderekord beim Mängelmelder

Der positive Trend auf der bundesweiten Plattform www.mängelmelder.de setzt sich fort: Im Vergleich zum Vorjahr gingen im Jahr 2017 rund 15% mehr Meldungen ein.

Die Beliebtheit des Anliegenmanagementsystems „Mängelmelder“ der wer|denkt|was GmbH steigt weiter: Mit rund 3.600 Meldungen gingen im Jahr 2017 so viele Meldungen wie nie zuvor ein. Seit Start des Portals hat sich die Anzahl um das 4,5-fache erhöht.

Anzahl der Meldungen im Zeitverlauf

Anzahl der Meldungen im Zeitverlauf

Nicht nur die Anzahl der Meldungen hat seit Einführung des Systems im Jahr 2011 zugenommen, auch der Anteil von Meldungen, die über die Mängelmelder-App eingehen, nimmt stetig zu. Knapp 82% aller Meldungen wurden 2017 auf diesem Wege abgesetzt.

Quelle der Meldungen auf www.mängelmelder.de

Verteilung

Im Vergleich zu den Vorjahren unverändert bleibt „Illegaler Müll“ die Spitzenkategorie; ca. 39% aller Meldungen werden dieser Kategorie zugeordnet. Zu den Schlusslichtern gehören die Kategorien Schulweg (AvD) und Hundekot mit jeweils knapp 1,5% der Meldungen.

Verteilung der Meldungen nach Kategorien

Anzahl der Meldungen nach Kategorien

Was die Anzahl von Meldungen angeht, ist Frankfurt am Main mit 147 Meldungen Spitzenreiter, gefolgt von Rüsselsheim (115 Meldungen) und Hamburg (111 Meldungen).

Die Top 3 der Bundesländer, gemessen an der Anzahl eingegangener Meldungen, wird von Nordrhein-Westfalen angeführt (960 Meldungen), gefolgt von Hessen auf Platz 2 (739 Meldungen) und Niedersachsen auf Platz drei (420 Meldungen).

Eine Übersicht gibt es hier zum Download:

Auswertung von mängelmelder.de

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wer|denkt|was als Experte bei „Demokratie in Aktion“

Die Initiative für innovative Demokratie „mehr als wählen“ hatte Ende November zur Veranstaltung Demokratie in Aktion – Bürgerbeteiligung in der Praxis eingeladen. Die Initiative wurde von jungen Politikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ins Leben gerufen, die Neubürger im Rhein-Main-Gebiet sind und die durch ein Umdenken in der (Bürger-) Beteiligung zeigen möchten, dass Demokratie „mehr als (nur) wählen“ ist.
Marc-Christian-Schäfer, Projektmanager der wer|denkt|was GmbH schöpfte aus seinem umfassenden Erfahrungsschatz und gab in diesem Rahmen eindrucksvolle Eindrücke in die Praxis der Bürgerbeteiligung.

Zunächst stellte er die umfangreichen Beteiligungslösungen der wer|denkt|was GmbH vor, die vom Anliegenmanagementsystem „Mängelmelder“ bis zur interaktiven Ideenplattform verschiedene Möglichkeiten zur Partizipation abdecken.

Anhand der Plattform da-bei.darmstadt.de zeigte Schäfer auf, wie es gelingen kann, Bürgerinnen und Bürger gezielt teilhaben zu lassen. Unter dem Motto „Sei Dabei“ können sich die Darmstädterinnen und Darmstädter bereits seit 2012 auch online unter www.da-bei.darmstadt.de umfangreich am politischen Geschehen der Wissenschaftsstadt beteiligen. Analoge Veranstaltungen vor Ort, wie Bürgerworkshops, werden zielgerichtet durch digitale Mitmachangebote auf der Plattform ergänzt. Die Vorhabenliste gewährt als zentraler Bestandteil der Online-Plattform Einblicke in alle geplanten Projekte in Darmstadt und informiert detailliert über Möglichkeiten zur Einflussnahme auf Seiten der Bürger. Ergänzt wird sie durch eine Vielzahl von themenbezogenen Beteiligungsprojekten, wie beispielsweise „Darmstadts Schätze“ im Rahmen des Masterplans 2030+ ////Darmstadt weiterdenken. Auf der Schatzkarte werden Helden des Alltags, besondere Projekte oder auch nennenswerte Orte und Räume im Darmstädter Stadtgebiet sichtbar gemacht.

Eine Fülle neuer Informationen, reger Erfahrungsaustausch, spannende Gespräche und Diskussionen – so kann der ereignisreiche Abend bei „Demokratie in Aktion – Bürgerbeteiligung in der Praxis“ treffend zusammengefasst werden. Weitere Informationen finden Sie bei bei der Initiative für innovative Demokratie – mehr als wählen.

Foto: © mehr als wählen – Initiative für innovative Demokratie