Kategorie-Archiv: News

Spaziergang3

Sag’s doch mol: Crowdmapping zum Stadtumbau

Sag’s doch mol!“ – so heißt die neue Plattform zur Bürgerbeteiligung rund um Lampertheim. Im „Bürgerportal“ werden alle Beteiligungsprozesse rund um die gesamte Stadt abgebildet; im Bereich „Stadtumbau“ wird der kürzlich gestartete Prozess zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) der hessischen Spargelstadt begleitet. Hier können Bürgerinnen und Bürger derzeit ihre Ideen einreichen:

Nach der Aufnahme in das Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ ermöglicht Lampertheim seinen Bürgerinnen und Bürger auf ihrer Plattform den geplanten Stadtumbau mitzugestalten. Im Zuge de ISEK wird ein dreistufiges Beteiligungsverfahren durchgeführt.

Crowdmapping

Bei einem Stadtspaziergang am 18. März 2017 konnten die Bürgerinnen und Bürger vor Ort ihre Ideen einbringen – bis zum 09. April können nun auch online Ideen auf einer Karte eingereicht werden („Crowdmapping“). Dabei können Anregungen mit einem Marker auf einer Karte versehen werden, auf welcher das Innenstadtquartier farblich hervorgehoben ist. Bereits vermerkte Ideen können jederzeit kommentiert und diskutiert werden.

Bilder: Steffen Diemer

Screenshot MM

Erster Mängelmelder in Österreich

Seit Kurzem kommen auch die Bürgerinnen und Bürger der österreichischen Gemeinde Höchst am Bodensee in den Genuss eines eigenen Mängelmelders. Höchst ist damit die erste Kommune Österreichs, die einen individualisierten Mängelmelder der wer denkt was GmbH einführt. 

Unter dem Namen „Sag’s uns doch!“ führt Höchst am Bodensee auch Meldekategorien ein, die sich nicht bloß auf Schäden im öffentlichen Raum beschränken – mit Kategorien wie „Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit“ oder „Ortsbild“ bietet Höchst am Bodensee seinen Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform, auf der sie sich transparent und öffentlichwirksam an der Außenwirkung ihrer Gemeinde beteiligen können.

Mit dem individualisierten Mängelmelder reiht sich Höchst in gute Gesellschaft seiner deutschen Nachbarn ein: in Konstanz sowie in Friedrichshafen und dem Bodenseekreis sind die Lösungen der wer denkt was GmbH bereits fest im lokalen Kanon der Bürgerbeteiligungs erfahren etabliert.

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Mängelmelder beliebt wie nie: Auswertung 2016

Auch in 2016 wurden die Mängelmeldersysteme der wer|denkt|was GmbH rege genutzt, um Anliegen im öffentlichen Raum zu melden. Nachfolgend gibt es einen Überblick über die wichtigsten Zahlen des bundesweiten Mängelmelders (mängelmelder.de) und allen Kundensystemen.

Die Anzahl der eingegangenen Meldungen ist in 2016 über alle Systeme hinweg gestiegen. Dieses Ergebnis entspricht den Erwartungen der wer|denkt|was GmbH, da das Gesamtmeldeaufkommen seit der Einführung des ersten Systems in 2011 kontinuierlich ansteigt.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Meldeaufkommen aller Systeme um 48,3 % angestiegen.

Mittlerweile sind insgesamt mehr als 60.250 Meldungen in den Anliegenmanagementsystemen der wer|denkt|was GmbH gemeldet worden. Davon entfielen 47.520 Meldungen auf die individuell konfigurierten Kundensysteme und 12.736 auf das bundesweite System.


Abbildung 1: Anzahl aller Mängelmeldungen pro Jahr für die Jahre 2011-2016.

Über alle Systeme hinweg, sind pro Monat in 2016 durchschnittlich 2.034 Meldungen, pro Tag ca. 67 Meldungen eingegangen. Das monatliche Meldeaufkommen hat sich von 2015 auf 2016 sogar fast verdoppelt.


Abbildung 2: Anzahl aller bis Ende 2016 erstellten Mängelmeldungen. Die abgebildeten Zahlen geben den Zwischenstand zum jeweiligen Jahresende an, die Balken den Stand zum jeweiligen Monatsende.

Der Trend geht in Richtung Smartphone:

Schon die Hälfte aller Anliegen werden via Apps übermittelt. Die anderen 50 % werden im Web erstellt. Auf mängelmelder.de ist die Beteiligung per App deutlich höher: Rund 75 % aller Anliegen werden über Apps gemeldet (43 % via android, 32 % via iOS) und ein Viertel der Meldungen werden im Web erstellt.


Abbildung 3: zeigt, wie relativ häufig die einzelnen Möglichkeiten genutzt wurden, um Mängelmeldungen zu erstellen. Die Verteilung bezieht sich auf alle im Jahr 2016 erstellten Mängel in den Kundensystemen und auf mängelmelder.de.

Abbildung 4: zeigt wie relativ häufig die einzelnen Möglichkeiten genutzt wurden um Mängelmeldungen zu erstellen. Die Verteilung bezieht sich auf alle im Jahr 2016 erstellten Mängel nur auf mängelmelder.de.

Eine Übersicht gibt es hier zum Download:

Auswertung von mängelmelder.de & den Kundensystemen

Auswertung von mängelmelder.de