Kategorie-Archiv: News

Übergabe der Urkunde "Saubermacher-Stadt 2017" an Mühlheim am Main

Mühlheim am Main: 3. Platz als Saubermacher-Stadt

Kommunen mit vorbildlichem Bürgerservice herauszuheben – das ist ein Ziel der Auszeichnung „Saubermacher-Stadt“. Das Prädikat wurde im vergangenen Jahr von der wer|denkt|was GmbH eingeführt und prämiert die mustergültige Umsetzung der Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Grundlage für die Auszeichnung sind dabei die Lösungsquoten der Meldungen über das bundesweite Mängelmeldesystem Mängelmelder.de.

Nachdem die Stadt Heppenheim bereits im Frühjahr als Gewinner 2017 ausgezeichnet wurde, erfolgte nun am 8. Juni 2018 die Preisverleihung an den Drittplatzierten: Mühlheim am Main.

Man sei stolz auf die Auszeichnung, hieß es aus der Kommune, und freue sich, dass die gute Arbeit beim Beheben von Mängeln in der Stadt auf diese Weise belohnt und an die Öffentlichkeit getragen werde. Zudem sei man sehr dankbar für die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger bei der Beseitigung von Schäden oder Verschmutzungen in der Stadt.

Über das Anliegenmanagement Mängelmelder.de sowie die gleichnamige Smartphone-App hatten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Stadtverwaltung Hinweise auf Gefahrenquellen im öffentlichen Raum sowie zu Reparaturbedarf oder Verschmutzungen mitgeteilt. Durch den Einsatz digitaler Kommunikationskanäle konnten die zugeordneten Verwaltungsstellen reibungslos darüber in Kenntnis und eine schnelle Behebung der gemeldeten Anliegen in Gang gesetzt werden.

Mit einer Lösungsquote von 65,31% der eingereichten Hinweise erreichte das hessische Mühlheim im bundesweiten Vergleich den 3. Rang und lag damit nur knapp hinter dem 2. Preisträger Münster. Die Stadt Mühlheim beweist mit ihrem guten Ergebnis bei der Auszeichnung „Saubermacher-Stadt“, dass ihr die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist und möchte den guten Austausch zwischen Verwaltung und Bürgerschaft weiter intensivieren.

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Ideen für den Bodenseekreis gesucht

Bürgerbeteiligung im Bodenseekreis – vom 1. Juni bis zum 26. August sind die mehr als 200.000 Einwohner des Landkreises eingeladen, ihre Ideen und Vorschläge für den Kreishaushalt 2019 online abzugeben.

Bürgerbeteiligung hat am Bodensee Tradition: 2014 startete in Friedrichshafen und dem Bodenseekreis mit www.sags-doch.de das erste Bürgerbeteiligungsportal am „Schwäbischen Meer“, 2016 folgte mit www.konstanz-mitgestalten.de die zweite umfangreiche Beteiligungsplattform.

Ab jetzt haben jedoch nicht nur die Einwohner von Konstanz und Friedrichshafen die Möglichkeit, sich am politischen Geschehen zu beteiligen; die am 1. Juni auf www.sags-doch.de gestartete Online-Beteiligung zum Kreishaushalt richtet sich gezielt an die Einwohnerinnen und Einwohner im ganzen Bodenseekreis. In sieben verschiedenen Themenbereichen, wie beispielsweise Bildung und Kultur oder Verkehr und Wirtschaft, darf jeder Ideen und Vorschläge darüber abgeben, wo das Budget am dringendsten gebraucht wird oder auch wie man Geld einsparen könnte. Der Landkreis erhofft sich so, wertvolle Impulse direkt von den Einwohnerinnen und Einwohnern zu erhalten, da diese oft am besten wissen, wo genau der Schuh drückt. Die Eingabe von Ideen und Kommentar sowie das Abgeben von Stimmen ist noch bis zum 26. August unter www.sags-doch.de möglich.

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Fachkonferenz zum Thema Leitlinien im November 2018

Leitlinien für gute Bürgerbeteiligung

Jetzt anmelden: Anmeldeformular-Fachkonferenz-2018

Immer mehr Gemeinden und Städte erarbeiten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Regelwerke oder Handlungsempfehlungen, sogenannte Leitlinien, zur Bürgerbeteiligung. Wie muss das Angebot des „Mitmachens“ in einer Kommune geregelt sein? Was versteht man unter einer Leitlinienentwicklung? Welche Handlungsempfehlungen gibt es? Und wie lässt sich das auf die eigene Stadt oder Gemeinde übertragen?

Wer Regeln für den Umgang mit Bürgerbeteiligung in seiner Kommune einführen oder ausbauen möchte, muss keineswegs das Rad neu erfinden und bei Null beginnen. Es gibt Standards und Richtlinien, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese können als Grundlage für eine individuell an die Kommune angepasste Leitlinienentwicklung dienen.

Doch welche Themen können in Anlehnung an bestehende Regelwerke erarbeitet werden und welche Bereiche sind so individuell, dass jede Kommune eigene Antworten finden muss? Mit dieser Frage haben wir uns im Rahmen des Thementeams „Leitlinien“ der Stiftung Mitarbeit auseinander gesetzt und zahlreiche Leitlinien aus dem gesamten Bundesgebiet analysiert. Die Ergebnisse präsentieren Ihnen unsere Experten im Rahmen eines Vortrags, der den theoretischen Rahmen für unsere Fachkonferenz gibt.

In Praxisvorträgen erhalten Sie außerdem wertvolle Hinweise zu gängigen Vorgehensweisen und erfolgreich eingeführten Leitlinienprozessen.
In den sich anschließenden Workshops haben Sie die Möglichkeit, spezifische Herausforderungen Ihrer Kommune zur Sprache zu bringen und zusammen mit den anderen Teilnehmern Lösungen zu erarbeiten. Diskutieren Sie mit, tauschen Sie sich mit uns und den anderen Teilnehmern aus und knüpfen Sie Kontakte zu Kommunen, die schon einen oder zwei Schritte weiter sind als Sie.

Den krönenden Abschluss unserer Konferenz bildet eine Führung durch die Räumlichkeiten der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit Ihnen!

Termin:
15. November 2018, 9-17 Uhr

Veranstaltungsort:
European Space Operations Centre (ESOC)
Robert-Bosch-Str. 5, 64293 Darmstadt

Kontakt & Anmeldung:
fachkonferenz@werdenktwas.de