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Mannheim startet Mängelmelder

Mannheim startet den Mängelmelder

Am 1. Januar fiel der Startschuss für den Mängelmelder der Stadt Mannheim. Seither können Bürgerinnen und Bürger der Quadratestadt verschmutzte Spielplätze,defekte Verkehrsschilder und andere Schäden im öffentlichen Raum komfortabel via Smartphone-App oder Internetseite melden. Der Mängelmelder dient der Stadt als zusätzliches Angebot der Bürgerdienste und ist an das 115-Servicecenter angebunden. Eingehende Meldungen werden direkt an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Servicecenters geleitet. Dort werden die Anliegen geprüft und dann zielgerichtet an das zuständige Amt zur Bearbeitung weitergeleitet. Der aktuelle Stand der Bearbeitung kann jederzeit über den Mängelmelder verfolgt werden und die Bürgerinnen und Bürger können sehen, wenn die Meldung erfolgreich bearbeitet wurde.

Dank der individuellen Anpassungen des Systems für die Stadt Mannheim können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Servicecenter Anliegen auch an E-Mail-Adressen weiterleiten. Damit wird im Hintergrund ein neuer privilegierter Nutzer angelegt, der ausschließlich auf diese eine Meldung zugreifen kann. So können gerade externe Dienstleister in das System eingebunden werden, ohne dass diese sich extra anmelden oder sich innerhalb des Systems orientieren müssen. Dabei behält das Servicecenter stets die Kontrolle, wer welche Meldungen einsehen und bearbeiten kann. Im Zweifel können diese Rechte einem Nutzer auch rasch wieder entzogen werden.

Mit der Stadt Mannheim ist der Mängelmelder jetzt auch in der attraktiven Metropolregion Rhein-Neckar im Norden Baden-Württembergs im Einsatz, nachdem im Süden des Länd’le (Friedrichshafen und Bodenseekreis) das Portal „Sags doch“ seit bald einem Jahr von wer|denkt|was betreut wird.

Hier geht’s direkt zum Mannheimer Mängelmelder: http://www.mannheim.mängelmelder.de

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Ideen- und Gesprächsplattform für Dormagen

Dormagener Bürgerinnen und Bürger können sich nun bei wichtigen Entscheidungen der Stadt beteiligen und eigene Ideen und Vorstellungen einbringen. Künftig finden regelmäßige Bürgerforen in den verschiedenen Stadtteilen Dormagens statt. Dort werden aktuelle, von Verwaltung oder Bürgerschaft vorgeschlagene Themen angesprochen. Die Bürger können auf der neuen Beteiligungsplattform von wer|denkt|was ihre Vorschläge und Anregungen rund um die Uhr für ihre Stadt einbringen. Diese werden auf der interaktiven Onlineplattform gemeinschaftlich diskutiert und können durch Bürgerinnen und Bürger bewertet werden.

Die Beteiligung gestaltet sich dabei ganz einfach: Nach der Registrierung mit einer gültigen E-Mail-Adresse und Passwort kann man sofort loslegen. Bürgerinnen und Bürger, die bereits den Mängelmelder Dormagen nutzen, können ihr bestehendes Nutzerkonto verwenden.

Bürgermeister Erik Lierenfeld ist von der Relevanz des Angebotes überzeugt: Die aktive Bürgerbeteiligung gehöre zu einer modernen Demokratie dazu und biete zudem klugen Köpfen die Chance, wichtige Impulse für die Stadt zu geben.

 

wer denkt was auf der Messe "Moderner Staat"

wer denkt was auf der Messe „Moderner Staat“

Die wer denkt was GmbH war auch dieses Jahr als Experte für digitale Bürgerbeteiligung auf der Messe „Moderner Staat“ vom 2.-3. Dezember in Berlin vertreten, denn wo nachhaltige Strategien für den öffentlichen Dienst im Fokus stehen, gehört die Expertise unseres Unternehmens dazu.

Das junge Team präsentierte anhand einer Reihe von Best-Practice-Beispielen erprobte Lösungen für digitale Bürgerbeteiligung sowie für das moderne Anliegenmanagement („Mängelmelder“) – innovative Strategien die für Kommunen jeder Größe geeignet sind.

Moderner Staat, Imke Jung-KrohIm Rahmen des begleitenden Kongresses diskutierten Geschäftsführer Dr. Tobias Klug sowie Imke Jung-Kroh, Bürgerbeauftragte der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam über den gleichberechtigten Zugang zu internetgestützten Anwendungen. Nachdem mit Blick auf einen offenen Zugang lange Zeit vor allem technische Hürden (digital divide) diskutiert wurden, sind inzwischen mehr als drei Viertel der Deutschen online. Trotzdem erreichen viele Angebote nur einen Bruchteil der Bevölkerung. So stellen Ungleichheiten in den Nutzungsgewohnheiten („digital inequality“) Barrieren im Zugang dar und müssen stärker berücksichtigt werden. Die Debatte um Inklusion und Teilhabe aller muss sich daher verstärkt mit der Frage auseinander setzen, wie Onlinedienste der öffentlichen Verwaltung an die Bürgerschaft heran- und in ihre Lebenswelt hinein getragen werden. So zeigt sich in der Praxis der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dass die Bürgerschaft trotz Onlinezugang begleitende Offline-Elemente einfordert. Die Erfahrungen der Bürgerbeauftragten zeigen: Um Nutzungsklüfte zu überwinden, sind Besuche vor Ort ebenso wichtig wie niederschwellige Angebote und der persönliche Kontakt.

Darüber hinaus stand die interkommunale Zusammenarbeit sowie die Integration der 115-ServiceCenter bei der diesjährigen Messe im Fokus.