Kategorie-Archiv: News

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wer denkt was engagiert sich für kommunale Bürgerbeteiligung

An gleich zwei Veranstaltungen zur Entwicklung von Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene konnte sich die wer denkt was GmbH in den letzten Wochen beteiligen: Das „Forum für Bürgerbeteiligforum2014_11ung und kommunale Demokratie“ der Stiftung Mitarbeit am letzten September-wochenende in Loccum widmete sich den
neuen Herausforderungen für die kommunale Bürgerbeteiligung auf verschiedenen Ebenen. Dabei wurden Fragen von Mitentscheidung und reiner Konsultation genauso erörtert, wie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen über neue Medien. Neben den thematischen Workshops und guten Beispielen aus der Praxis war der Austausch der Beteiligten untereinander ein zentrales Element des Wochenendes. „Die verschiedenen Hintergründe der Akteure, vom engagierten Bürger über Verwaltungsmitarbeiter bis hin zum professionellen Prozessgestalter haben den interdisziplinären Austausch sforum2014_39ehr bereichert. Man nimmt von diesem Wochenende unglaublich viele gute Ansätze und Ideen mit“, resümiert unser Mitarbeiter Tobias Vaerst.

Nur einige Tage später war die wer denkt was GmbH am Netzwerktreffen Bürgerhaushalt der Bundeszentrale für politische Bildung und der Servicestelle Kommunen in der einen Welt beteiligt. Gastgeber des Treffens war die Wissenschaftsstadt Darmstadt und so stand natürlich auch das Darmstädter Bürgerhaushaltsverfahren, welches von wer denkt was begleitet und umgesetzt wird, auf der Agenda. Gemeinsam mit der Bürgerbeauftragten der Stadt Darmstadt Imke Jung-Kroh bot unsere Mitarbeiterin Theresa Steffens einen eigenen Workshop zum Thema „Inklusive BürgerhaushaFoto: Martin Magunia; alle Rechte vorbehalten;lte“ an, der insbesondere der Frage nachging, wie man über einen crossmedialen Ansatz möglichst viele Zielgruppen erreicht und für den Bürgerhaushalt und Beteiligungsthemen begeistern kann. In den  verschiedenen Arbeitsgruppen wurden verschiedene Herausforderungen wie die geringe Teilnehmerzahl und wiederkehrende Vorschläge diskutiert. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Verfahren ist dabei von großer Bedeutung. Gerade daher führt wer denkt was mit der Stadt Darmstadt Workshops zur Weiterentwicklung des Bürgerhaushalts in Darmstadt durch, an dem Bürgerinnen und Bürger direkt eingebunden werden. Im Rahmen des zweitägigen Treffens wurde auch die internationale Perspektive der Bürgerhaushalte in den Blick genommen, zum Beispiel durch den Austausch mit einer Delegation aus den palästinensischen Autonomiegebieten. Diese informierten sich bereits im Vorfeld bei einem Fachgespräch bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der werFoto: Martin Magunia; alle Rechte vorbehalten; denkt was GmbH über das Darmstädter Verfahren.


Weiterführende Links:
Rückblick auf das Forum Bürgerbeteiligung der Stiftung Mitarbeit:
http://www.mitarbeit.de/forum2014.html

Rückblick auf das Netzwerktreffen Bürgerhaushalt:
http://www.service-one-world.com/buergerhaushalt/buergerhaushalt-nachlese_10_jahre_netzwerk.html

Bilder Forum Bürgerbeteiligung: Timo Jaster, Stiftung Mitarbeit
Bilder Netzwerktreffen Bürgerhaushalt: Martin Magunia

GE-meldet

„GE-meldet“ wird intensiv genutzt

Sehr positive Jahresbilanz für die Gelsenkirchener Smartphone-App

Seit rund einem Jahr ist die App GE-meldet online und wird von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Gelsenkirchen sehr gut angenommen. In dieser Zeit sind über 2000 Meldungen eingegangen, rund 70 Prozent davon kamen von einem Smartphone.

Rund die Hälfte der Meldungen ist der Kategorie Müllablagerungen zuzuordnen. Daneben liegen Straßenschäden (14 Prozent), die Straßenbeleuchtung (13 Prozent) und das Thema Schrottfahrzeuge (11 Prozent) den Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchenern am Herzen.

Da über die App gemeldete Anliegen direkt an den Sachbearbeiter weitergeleitet werden, kann das Problem oft schon in den folgenden zwei Tagen gelöst werden. Der Austausch von defekten Leuchtmitteln in Straßenleuchten oder die Reparatur von Straßenschäden dauert schon mal etwas länger, so dass die durchschnittliche Lösungszeit statistisch 14,4 Tage beträgt. Damit nimmt die Stadt Gelsenkirchen nach Aussage des betreuenden Softwareherstellers „wer denkt was GmbH“ aus Darmstadt im Vergleich zu anderen Städten, die ähnliche Systeme nutzen, einen Spitzenplatz ein.

Bisher können die Nutzer unter den Rubriken Müllablagerungen, Schilder, Schrottfahrzeuge, Straßenschäden, Straßenbeleuchtung und verstopfte Gullydeckel die entdeckten Mängel eingeben. Mit wenigen Klicks und einem Foto erhält die Stadt Gelsenkirchen dann unmittelbar Kenntnis und kann auch sofort reagieren. Der Ort der Meldung wird zudem mit GPS-Daten übermittelt und kann so einfach gefunden werden. Derzeit wird über eine Ausweitung der Kategorien nachgedacht, um den Service noch zu erweitern.

Insgesamt gehen die Nutzerinnen und Nutzer besonnen mit der App um und melden nur tatsächliche Mängel. Nur in ganz wenigen Einzelfällen gab es Fehlmeldungen.

Nicht nur die Stadt Gelsenkirchen ist von der Leistungsfähigkeit der App überzeugt, auch von anderen Stellen gibt es Lob. So war die GE-meldet-App ein wichtiger Grund dafür, dass bei einer Studie der GRÜNEN Landtagsfraktion zur Onlinepräsenz der Städte in NRW die Stadt Gelsenkirchen den fünften Rang erreichte.

„Die positiven Rückmeldungen und die intensive Nutzung zeigt, dass wir hier den richtigen Weg gegangen sind“, freut sich Oberbürgermeister Frank Baranowski über die guten Rückmeldungen. „Ich bedanke mich bei allen, die uns helfen, unsere Stadt sauber und lebenswert zu halten.“

Der Zugang zur Anwendung „GE-meldet“ ist über die Internetseite der Stadt Gelsenkirchen ober über die kostenlose App für Smartphones möglich. „GE-meldet“ kann für das iPhone oder Android-Smartphone heruntergeladen werden.

(Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen)

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Mängelmelder im Bundesverkehrsministerium

Staatssekretärin Dorothee Bär informiert sich über den Mängelmelder

„Was tut sich in der digitalen Gesellschaft?“ – mit diesem Themenschwerpunkt öffnete das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) am 30. und 31. August seine Türen. Als innovatives Start-Up war auch die wer denkt was GmbH vertreten und stellte das Anliegenmanagement-System Mängelmelder sowie die Crowdsourcing-Plattform AppJobber vor.

Nicht nur Staatssekretärin Dorothee Bär informierte sich über die Möglichkeiten des Mängelmelders: Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Chance, das bundesweit kostenlose System kennen zu lernen und auszuprobieren.

Tag der offen Tür im BMVI | 30. - 31. August 2014

Robert Lokaiczyk, Geschäftsführer der wer denkt was GmbH, zeigt sich sehr zufrieden:

„Wir konnten politischen Entscheidungsträgern demonstrieren, wie wertvoll die Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern via App sein kann – und interessierten Nutzerinnen und Nutzern zeigen, wie sie einfach und schnell Mängel an die zuständige Kommune melden. Außerdem sind wir mit anderen innovativen Projekten ins Gespräch gekommen. Eine rundum gelungene Veranstaltung!“.

Die Bundesregierung spricht jährlich eine „Einladung zum Staatsbesuch“ im Rahmen eines „Tags der offenen Tür“ aus. Dabei wird interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit gegeben, einen Einblick in die Arbeit verschiedener Ministerien oder des Bundeskanzleramtes zu erhalten. Mit knapp 22.000 Besuchern war das BMVI das meistbesuchte Fachministerium.

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Bilder: (c) Deckbar Photographie