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Erfolgreiches Anliegenmanagement mit dem Mängelmelder

Der Mängelmelder der wer|denkt|was GmbH erfreut sich steigender Beliebtheit: Allein im Januar 2015 gingen bereits mehr als 1.200 Meldungen und Hinweise ein, fast doppelt so viele wie im Januar 2014. Damit wurde zum ersten Mal die 1.000er-Marke überschritten.

„Wir stellen Bürgerinnen und Bürgern einen bundesweit einheitlichen Kanal zur Kommunikation mit ihrer Verwaltung zur Verfügung. Dies ist ein zusätzliches und freiwilliges Angebot, was von mehr und mehr Menschen gerne angenommen wird“, stellt Dr. Robert Lokaiczyk, einer der Erfinder der Plattform, fest.Anzahl der Meldungen

Neben der erfolgreichen Einführung des Mängelmelders in der Quadratestadt Mannheim zu Jahresbeginn trägt auch die hohe Rückmeldungsquote der Verwaltungen insgesamt zur Verbesserung des Mängelmelders und somit zur hohen Anzahl der Meldungen bei: Auch in den Rathäusern ist man offen für innovative Ideen, die die Arbeit erleichtern und dabei ein positives Bild des öffentlichen Diensts zeichnen.

Der Mängelmelder ist eine Initiative der wer denkt was GmbH und unabhängig von der öffentlichen Hand. Mehr und mehr Städte und Gemeinden vertrauen jedoch auf die Erfahrungen von über 22.000 Bürgeranliegen und passen den Mängelmelder auf ihre individuellen Bedürfnisse an. Damit ermöglichen sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Rathäusern eine noch effizientere Bearbeitung. Über Deutschland hinaus wird der Mängelmelder auch im näheren Ausland z.B. auch in Schengen, Luxemburg eingesetzt. Das System wird kontinuierlich weiterentwickelt und anhand der gesammelten Erfahrungen optimiert.

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Mängelmelder.de erfreut sich großer Beliebtheit

Jeden Tag werden in Deutschland über den Mängelmelder im Schnitt mehr als 18 Mängel im öffentlichen Raum gemeldet. Das ergibt eine Auswertung des bundesweiten Anliegenportals www.mängelmelder.de für das Jahr 2014.

Sanierungsstau der kommunalen Infrastruktur?

Mitnichten, weiß Mängelmelder-Initiator Robert Lokaizcyk zu berichten: „Diese Schäden sind ohnehin vorhanden, durch den Mängelmelder werden Sie erst sichtbar. Auch die Kommunen erfahren über dieses System oftmals erst von den Mängeln und bemühen sich dann um schnelle und effiziente Beseitigung“.

Dies belegen auch die Zahlen: Mehr als 80 Prozent der Meldungen werden von den Kommunen behoben.

Über das bundesweite Portal www.mängelmelder.de und die Smartphone-Apps wurden im letzten Jahr insgesamt 6.648 Meldungen im gesamten Bundesgebiet gemeldet. Mit einer Steigerung der Meldungszahl um etwa 25% zum Vorjahr erfreut sich das Portal weiter steigender Beliebtheit. Dabei werden alle Anliegen auch außerhalb der Kundensysteme im Auftrag des Bürgers an die Kommune weitergegeben.

Auch 2014 konnte ein Großteil der Meldungen gelöst werden; nur jede siebte Meldung musste von der Moderation abgelehnt oder wegen Nicht-Zuständigkeit der Kommunen ungelöst abgeschlossen werden.

Rüsselsheim, Eisenberg/Pfalz und Rodenbach besonders aktiv

Die Verwaltungen können ihr Handeln öffentlich über das Portal kommunizieren. Dabei ist die Stadt Rüsselsheim bundesweiter Spitzenreiter mit einer Rückmeldequote von rd. 95%. Von allen Kommunen – außerhalb der individuell angepassten Kundensysteme -, die mindestens 10 Meldungen im Jahr erhalten haben, haben folgende Verwaltungen die besten Rückmeldequoten:

  1. Stadt Rüsselsheim (Hessen) 95%
  2. Verbandsgemeinde Eisenberg/Pfalz (Rheinland-Pfalz) 80%
  3. Gemeinde Rodenbach (Hessen) 77%
  4. Stadt Heppenheim (Hessen) 70%
  5. Stadt Hamm (Nordrhein-Westfalen) 60%

Von dieser komfortablen und modernen Kommunikation sind auch die über 3.000 Nutzer begeistert. So schreibt zum Beispiel „Robin B“ im Appstore von Google Play:

„So muss das! Erfüllt seinen Zweck und ist sehr zuverlässig! Ich nutze diese App sehr oft und die Meldungen werden sehr schnell bearbeitet. Sogar die Zusatzinformationen die von der zuständigen Gemeinde mitgeteilt wurden, werden an mich weitergegeben.“

Häufig gemeldet: Wilder Müll, kaputte Straßenlaterne, Spielplätze

Die meisten Meldungen im Mängelmelder betreffen wilde Müllablagerungen, aber auch defekte Straßenbeleuchtungen, Hinweise zu Grünflächen und Spielplätzen sowie Fuß-, Rad- und Schulwege werden häufig weitergegeben.

Insgesamt werden mehr als die Hälfte der Meldungen über mobile Endgeräte eingegeben, was deutlich macht, dass gerade dieser komfortable Weg über die Android- und iOS-Apps Bürgerinnen und Bürger motiviert, stärker auf ihr Umfeld zu achten.

In den Kundensystemen führt die Gemeinde Sylt die Liste der Meldungen pro Einwohner an: Mit 15,5 Meldungen pro 1.000 Einwohner steht sie damit noch vor der Universitätsstadt Marburg mit 12,2 Meldungen. Doch auch hier gilt: Die Anzahl der Meldungen sagt weniger über den Zustand der Infrastruktur aus, als über die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger.

Hier finden Sie die detaillierte Auswertung für das Jahr 2014.