Befragungsformate

Durch eine professionelle Beratung werden die Anforderungen und Eckpunkte der Befragung geklärt. Befragungsverfahren und -formate sind mitunter variantenreich, sodass wir von Anfang an gemeinsam mit Ihnen das für Ihre Zwecke zielführende Verfahren bestimmen und maßgeschneidert für Sie anpassen bzw. entwickeln. Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht zu den drei gängigsten Befragungsformaten:

Blitzumfragen (ad hoc)

Blitzumfragen umfassen meist nur sehr wenige Fragen (Umfang: 3-10 Fragen, Bearbeitungszeit: max. 15 Minuten). Sie verfolgen das Ziel, zeitnah und effizient aktuelle Trends, d. h. Meinungs- und Stimmungsbilder der Bürgerschaft zu aktuellen kommunal- und regionalpolitischen Themen im Bereich der lokalpolitischen Agenda rasch sichtbar zu machen. So kann die Rekrutierung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch einen Hinweis auf Ihrer Internetseite erfolgen. Die Stichprobengröße für solche Blitzumfragen kann dabei, je nach konkreten Bedarfs- und Anwendungsfall,verhältnismäßig klein ausfallen. Blitzumfragen können daher keine Repräsentativität gewährleisten, sind aber auch kostengünstig.

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Bürgerbefragung (einmalig)

Um  komplexere Informationen und Meinungen seitens der Bürgerinnen und Bürger einzuholen, kann die Bürgerschaft einer Kommune oder eines Stadtteils – etwa im Zuge größerer Bauprojekte – einmalig umfangreich befragt werden (Umfang: 25-50 Fragen, Bearbeitungszeit: max. 60 Minuten). Auf Basis bewusster Auswahlverfahren (bspw. mittels Zufalls- oder Quotenstichproben) kann hierbei als Gütekriterium Repräsentativität angestrebt werden. Dementsprechend bewegt sich die einmalige Bürgerbefragung in Aufwand und Umfang zwischen den Blitzumfragen und dem Bürgerpanel.

Bürgerpanel

Um die Effekte der Kommunalpolitik auf die Zufriedenheit und die Meinungen in der Bürgerschaft über einen längeren Zeitraum zu messen , bietet sich die Einrichtung eines Bürgerpanels an. Dieses umfasst eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung, auf deren Basis Befragungen an denselben Personen bzw. Haushalten durchgeführt werden können. Somit ist es möglich, unterschiedlich große repräsentative Bevölkerungsstichproben zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu ziehen und für Befragungen zu nutzen, je nach Anforderung, Art und Umfang der gewünschten Umfrage.

Mittels eines Bürgerpanels lassen sich Längsschnittdaten, d. h. zeitabhängiges Datenmaterial generieren, welches ermöglicht, Informationen über die konkrete Lebenssituation der Bürgerinnen und Bürger, die Bevölkerungsstruktur, die Haushaltszusammensetzung, die städtische bzw. kommunalpolitische Entwicklung sowie die Wahrnehmung von Stadt, Politik und Verwaltung aus Bürgerperspektive im Zeitverlauf zu gewinnen. Neben soziodemografischen Angaben sollte der Fragebogen ungefähr 30–50 gleichbleibende Fragen umfassen, wobei ein austauschbarer Frageblock integriert werden kann, der die Möglichkeit bietet, jährlich eine gewisse Fragevariation in den Folgeerhebungen zu erreichen.

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