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Waldecho stößt auf positive Resonanz

„Mängel“ gibt es auch im Wald: Mit dem „Waldecho“ können Waldbesucher schnell und unkompliziert Schäden und Anliegen melden.

Das System wurde Ende September bei den Thementagen des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. vorgestellt.

Video: Landesforsten RLP

Im Fokus stand hierbei die App „Waldecho“, die derzeit im Pilotbetrieb von Landesforsten Rheinland-Pfalz verwendet wird. Am Stand präsentierte Landesforsten Rheinland-Pfalz die App; die wer|denkt|was GmbH war als Mitaussteller ebenfalls zu den KFW-Thementagen gereist.
Das Waldecho bietet ein modernes Anliegenmanagementsystem, über welches Bürgerinnen und Bürger Schäden im Wald oder sonstige Anliegen an das zuständige Forstamt melden können. Die Bürgermeldungen können von den zuständigen Stellen transparent und sehr effizient bearbeitet werden, vor allem mithilfe des intuitiven und leicht zu bedienenden Administrationsbereichs. Hier können die Meldungen zentral in einem System eingesehen, bearbeitet und statistisch ausgewertet werden.

Basierend auf der Technologie des Waldechos wurde in diesem Jahr damit begonnen, die Audits im Rahmen der FSC-Zertifizierung über eine angepasste App zu dokumentieren. Dabei steht die genaue Positionsbestimmung der Smartphones und eine leichte Bedienbarkeit der App während der Begutachtung im Vordergrund. Hierzu konnten Erfahrungswerte mit einigen Besucherinnen und Besuchern auf den Thementagen geteilt werden.
Außerdem hatte die wer|denkt|was GmbH die Gelegenheit, mit Forstämtern aus ganz Deutschland ins Gespräch zu kommen. „Die Resonanz auf das „Waldecho“ war durchweg positiv. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserer App noch mehr Forstbetriebe überzeugen können“, meint Tobias Vaerst, Projektleiter Mängelmelder bei der wer|denkt|was GmbH.

smarter

Mit „smarter“ Katastrophen überstehen

Das Smartphone ist eines der wichtigsten Kommunikationsmittel unserer Zeit geworden. Doch was, wenn das Mobilfunknetz im Zuge einer Katastrophe zusammenbricht? Wie kann die mobile Kommunikation dennoch aufrecht erhalten werden?

Das Projekt smarter hat sich dieser Frage angenommen:
Insbesondere im Katastrophenfall muss sicher gestellt werden, dass die Menschen Hilfe rufen, Angehörige finden oder Informationen erhalten können.
In einer groß angelegten Kooperation zwischen dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Kassel ist das Projekt smarter entstanden. smarter steht hierbei für Smartphone-based Communication Networks for Emergency Response. Die wer|denkt|was GmbH unterstützt das Projekt mit ihrem Know-How im Bereich der App-Entwicklung.
Die smarter-App, die zunächst für Android-Geräte entwickelt wird, ermöglicht mobile Kommunikation auch ohne Mobilfunknetz durch den Aufbau eines sogenannten ad-hoc-Netzwerkes. Die Smartphones kommunizieren direkt miteinander, ganz so wie man es von Funkgeräten kennt. Nachrichten werden wie bei einem Schneeballsystem an andere Smartphones in der Nähe gesendet und verbreiten sich so weiter – bis eine Nachricht den richtigen Adressaten erreicht hat.

Bei einem ersten Feldversuch im September diesen Jahres auf einem Militärübungsplatz bei Paderborn konnte die erste Version der App mehr als hundert Freiwillige überzeugen.
„Wir sind froh, ein so wichtiges und zukunftsorientiertes Projekt mit unserer technischen Expertise unterstützen zu können“, meint Robert Lokaiczyk, Geschäftsführer der wer|denkt|was GmbH.
Auf der Abschlussveranstaltung des Projekts werden im Januar 2018 die Ergebnisse vorgestellt.

Weitere Informationen sind auf der Projektseite www.smarter-projekt.de zu finden.
Foto: © Milazzo Fotografie / BBK

Online Beteiligung zum Haushalt Stadt Monheim am Rhein

Neue Ideenkarte zum Haushalt: Monheim am Rhein

Seit dem 19. Oktober können sich die Monheimerinnen und Monheimer bereits zum 7. Mal mit ihren Ideen an der Zukunftsgestaltung ihrer Stadt beteiligen. Im Mitmachportal unter www.beteiligung.monheim.de haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich die geplanten Investitionen und Highlights der Stadt anzusehen, eigene Ideen einzureichen, zu kommentieren und zu bewerten.
In diesem Jahr dürfen sich die Monheimerinnen und Monheimer über eine tolle Neuerung freuen. Bisher konnten Ideen und Vorschläge zum Haushalt in Diskussionsforen zu verschiedenen Themengebieten, wie beispielsweise „Bildung und Kultur“, eingesehen und erstellt werden. Ab diesem Jahr wird es stattdessen eine interaktive Stadtkarte geben. So können Vorschläge direkt mit einem passenden Ort im Monheimer Stadtgebiet verknüpft werden – und das alles in nur 4 Schritten: Ort auf der Karte anklicken, eine passende Kategorie wählen, Idee eingeben, abschicken. Für alle Ideen, die keinen konkreten Ortsbezug aufweisen, gibt es ein weiteres Diskussionsforum für „Ideen ohne Ort.
„Vorschläge werden damit ab sofort deutlich übersichtlicher und ortsbezogener dargestellt. Das heißt, ich sehe als Bürgerin oder Bürger auch direkt, welche Vorschläge es bereits in meiner Nachbarschaft gibt und kann darauf aktiv reagieren“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann die wesentlichen Vorteilen der neuen Monheimer Ideenkarte.

Zudem können mit dem neuen Kartensystem Doppeleingaben effizienter vermieden werden. Und: Die interaktive Ideenkarte macht es auch für die Stadtverwaltung leichter, auf Vorschläge aus Reihen der Bürgerschaft einzugehen. Statt unspezifische Anregungen, wie „Mehr Sitzmöglichkeiten in Monheim“, können jetzt auch sehr viele konkretere Wünsche geäußert werden, so wie „Bitte hier eine zusätzliche Parkbank und noch einen Mülleimer aufstellen“ – immer versehen mit einer entsprechenden Ortsmarkierung. Durch „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ können die Bürgerinnen und Bürger den eingehenden Ideen zustimmen oder diese ablehnen.

Nach dem 19. November werden alle Bürgerideen, die insgesamt als positiv bewertet wurden, von der Verwaltung dann überprüft und mit einer Stellungnahme versehen. Dasselbe geschieht mit allen seitens der Verwaltung vorgeschlagenen Investitionen und Highlights, die von der Bürgerschaft als kritisch betrachtet und daher überwiegend abgelehnt wurden.

Bürgernähe und Transparenz sind der Stadtverwaltung wichtig – und ihre Realisierung wird auch durch die Politik gestützt. Gleich mehrere weitere Ausbaustufen zum Thema Digital- und Analog-Beteiligung sind bereits in Vorbereitung und stecken schon mit im Haushaltsplanentwurf für 2018. Zwei Plattformen, die künftig auch eine verstärkte Beteiligung außerhalb der jährlichen Haushaltsberatungen ermöglichen, werden schon in der kommenden Jahreshälfte folgen. Zudem werden künftig alle Monheimer Rats- und Ausschusssitzungen per Online-Streaming auch vom heimischen PC sowie mit mobilen Geräten von unterwegs aus verfolgt werden können.

Bürgerbeteiligung hat in Monheim am Rhein Tradition. Bereits seit 2012 werden alle Monheimerinnen und Monheimer regelmäßig dazu eingeladen, sich auf der städtischen Homepage am Haushalt der Stadt mit eigenen Ideen und Vorschlägen zu beteiligen und geplante Investitionen der Verwaltung zu bewerten sowie zu kommentieren. Ein Angebot, das gern und rege angenommen wird. Allein bei der letzten Beteiligungsphase zum städtischen Haushalt 2017 wurden auf diesem Wege rund 60 Ideen aus den Reihen der Bürgerschaft gesammelt, die online anschließend rege diskutiert wurden.

Bei der Online-Beteiligung zum Haushalt 2018 wird die Stadt wie bewährt durch die Darmstädter wer denkt was GmbH begleitet.