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Fachkonferenz zum Thema Leitlinien im November 2018

Leitlinien für gute Bürgerbeteiligung

Immer mehr Gemeinden und Städte erarbeiten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Regelwerke oder Handlungsempfehlungen, sogenannte Leitlinien, zur Bürgerbeteiligung. Wie muss das Angebot des „Mitmachens“ in einer Kommune geregelt sein? Was versteht man unter einer Leitlinienentwicklung? Welche Handlungsempfehlungen gibt es? Und wie lässt sich das auf die eigene Stadt oder Gemeinde übertragen?

Wer Regeln für den Umgang mit Bürgerbeteiligung in seiner Kommune einführen oder ausbauen möchte, muss keineswegs das Rad neu erfinden und bei Null beginnen. Es gibt Standards und Richtlinien, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese können als Grundlage für eine individuell an die Kommune angepasste Leitlinienentwicklung dienen.

Doch welche Themen können in Anlehnung an bestehende Regelwerke erarbeitet werden und welche Bereiche sind so individuell, dass jede Kommune eigene Antworten finden muss? Mit dieser Frage haben wir uns im Rahmen des Thementeams „Leitlinien“ der Stiftung Mitarbeit auseinander gesetzt und zahlreiche Leitlinien aus dem gesamten Bundesgebiet analysiert. Die Ergebnisse präsentieren Ihnen unsere Experten im Rahmen eines Vortrags, der den theoretischen Rahmen für unsere Fachkonferenz gibt.

In Praxisvorträgen erhalten Sie außerdem wertvolle Hinweise zu gängigen Vorgehensweisen und erfolgreich eingeführten Leitlinienprozessen.
In den sich anschließenden Workshops haben Sie die Möglichkeit, spezifische Herausforderungen Ihrer Kommune zur Sprache zu bringen und zusammen mit den anderen Teilnehmern Lösungen zu erarbeiten. Diskutieren Sie mit, tauschen Sie sich mit uns und den anderen Teilnehmern aus und knüpfen Sie Kontakte zu Kommunen, die schon einen oder zwei Schritte weiter sind als Sie.

Den krönenden Abschluss unserer Konferenz bildet eine Führung durch die Räumlichkeiten der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit Ihnen!

Termin:
15. November 2018, 9-17 Uhr

Veranstaltungsort:
European Space Operations Centre (ESOC)
Robert-Bosch-Str. 5, 64293 Darmstadt

Kontakt & Anmeldung:
fachkonferenz@werdenktwas.de

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„Dreckpetze“ – der Mängelmelder für Dortmund

Die Nachbarstadt Gelsenkirchen hat es mit dem eigenen Anliegenmanagementsystem „GE-meldet“ vorgemacht, nun zieht auch die EDG Entsorgung Dortmund GmbH nach.

Ab sofort können alle Dortmunderinnen und Dortmunder unter www.edg.de/dreckpetze einen Beitrag zur Stadtsauberkeit leisten. Die „Dreckpetze“ ermöglicht es, Meldungen in verschiedenen Kategorien rund um das Thema Entsorgung und Sauberkeit direkt an die EDG weiterzuleiten. Die EDG Entsorgung Dortmund GmbH möchte mithilfe des Mängelmelders Schäden im öffentlichen Raum, wie beispielsweise illegalen Müll, in Zukunft noch effektiver beheben. Im eigens für Dortmund konfigurierten System landen alle Meldungen direkt beim zuständigen Ansprechpartner und der Melder bzw. die Melderin erhält eine Rückmeldung per E-Mail, sobald sich der Bearbeitungsstatus einer Meldung geändert hat.

Im Dortmunder Stadtgebiet können Meldungen auch ganz komfortabel unterwegs gemacht werden: mit der App für Android und iOS ist es mühelos möglich, Mängel auch mit dem Smartphone zu erfassen. Die Apps können kostenlos über Google Play oder den Appstore heruntergeladen werden.

Foto: © EDG Entsorgung Dortmund GmbH

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Bad Homburg 2030 – der Online-Dialog geht in die dritte Runde

Der bisher sehr erfolgreiche Online-Dialog in Bad Homburg geht in die dritte Runde: Ab sofort können sich alle Interessierten unter www.badhomburg2030.de die Projektideen und Maßnahmen, die im bisherigen Projekt erarbeitet wurden, ansehen, kommentieren und bewerten.

Bereits im Herbst 2017 wurden über 300 Anregungen und Ideen für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) online eingereicht, zum Jahreswechsel konnte die Bürgerschaft dann Schwerpunkte priorisieren. Da der Online-Dialog sehr gut angenommen wurde, wird er nun um eine dritte Runde verlängert.

Hintergrund

Unter dem Titel „Wie soll sich Bad Homburg bis 2030 und darüber hinaus entwickeln“ erarbeitet die Kurstadt nahe Frankfurt ein ISEK unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Ergänzend zu den zahlreichen Veranstaltungen vor Ort begleitet die wer|denkt|was GmbH den Prozess mit der Online-Beteiligungsplattform www.badhomburg2030.de. Die ersten beiden bereits abgeschlossenen Online-Dialoge wurden von der Bevölkerung Bad Homburgs gut angenommen; allein im ersten Online-Dialog mit dem Thema Qualitäten, Potenziale und Ideen wurden mehr als 300 Ideen, knapp 500 Kommentare und über 2.000 unterstützende Stimmen abgegeben.

Aus allen Beiträgen der Bürgerinnen und Bürger, die während der Erkundungsphase des ISEKs eingeholt wurden – sowohl online als auch offline – erstellte das Stadtplanungsbüro AS+P verschiedene Schwerpunkte und Zukunftsbilder, die im Rahmen des zweiten Online-Dialogs bewertet werden konnten.
Auf Grundlage der erarbeiteten Zukunftsbilder und Vorschlägen der Bevölkerung konnten so konkrete Projektideen und Maßnahmen für verschiedene Schlüsselräume in Bad Homburg erarbeitet werden. So soll zum Beispiel die Innenstadt der Kurstadt noch attraktiver gestaltet werden und der Bahnhof zum Mobilitätsknotenpunkt etabliert werden.

Alle Projektideen und Maßnahmen sind ab sofort unter www.badhomburg2030.de einsehbar und können dort bewertet und kommentiert werden. Dieser dritte Online-Dialog ist noch bis zum 19. April online verfügbar.

Am Ende des Stadtdialogs soll dann ein fertiges Konzept stehen, das Mitte des Jahres in Bad Homburg vorgestellt wird, und Antworten auf die Frage gibt, wie Bad Homburg im Jahr 2030 aussehen könnte.

Bildquelle: Stadtdialog FOKUS ZUKUNFT-BAD HOMBURG 2030 – KOKONSULT/AS+P